Mal alles langsamer gehen lassen und ein wenig aus dem hektischen multimedialen Alltag ausscheren. Vergangenes Revue passieren lassen. So ist diese Stop-Animation entstanden: auch eine Retrospektive, verknüpft mit neuester Technik. Denn im Dialog zwischen alt und neu, zwischen analog und digital ergeben sich neue Möglichkeiten… Wir wünschen viel Freude an unserem DIGALOG und besinnliche Weihnachten!
Wissen Sie noch, wie Werbung im letzten Jahrhundert gemacht wurde? Oder sind Sie vielleicht zu jung?
Druckvorlagenherstellung, Lithografie, Satz – echtes Handwerk, das zu großen Teilen auch heute noch Gültigkeit hat, im Job und im echten Leben. Mein geschultes Augenmaß zum Beispiel hat mir schon oft das Anlegen einer Wasserwaage erspart...
Vor 20 Jahren wurden beispielsweise Farbverläufe, die als Hintergrund in einer Broschüre benötigt wurden, aufwändig mittels Airbrushtechnik angelegt, und dann ver- bzw. gekauft. In sog. Reproanstalten wurden die Originale eingescannt und bei der Herstellung der Druckfilme passgenau platziert.
Druckvorlagen zu erstellen war generell ein langwieriges Verfahren: das Format auf Karton anzeichnen – mit Hilfe von Reißschiene und Rapidograph – und die Fläche dann [ ... weiter ]
Soziale Netzwerke wie Facebook werden zunehmend zur Verkaufsförderung durch Weiterempfehlung genutzt - nur scheint der "soziale Einfluß" des Web 2.0 kleiner zu sein als bisher angenommen wurde, wie die Neuauswertung einer wichtigen soziologischen Studie ergab. Den "Gefällt mir"-Button anzuklicken sei eine Sache, etwas tatsächlich auch zu kaufen, eine ganze andere.
Ausführlich dazu: www.heise.de
Jährlich erkranken rund 240.000 Menschen in Deutschland am weißen Hautkrebs. Der weiße Hautkrebs wird in der Regel durch UV-Einstrahlung hervorgerufen, weshalb er in erster Linie im Gesicht auftaucht, das praktisch immer der Sonne ausgesetzt und selten durch Kleidung geschützt ist.
Die fast immer erforderliche Operation des Krebses kann neuerdings durch die 3D Rekonstitution des Tumors unterstützt werden. Da die Anwendung dieser Technik ist eine exakte Bestimmung der Tumorränder möglich. Somit wird einerseits so wenig Gewebe wie möglich entfernt, andererseits wird ein weitere Eingriff wegen erneuten Tumorwachstums unnötig, da der gesamte Tumor dreidimensional erfasst und schließlich entfernt werden kann.
Quelle: www.onlinelibrary.wiley.com
Der Neurochirurg Guido Guiglielmi, geboren 1948 in Rom, begann seine akademische Laufbahn mit einem Studium der Ingenieurswissenschaft, bevor er zur Medizin bzw. zur Neurowissenschaft wechselte. Das Interesse an Elektronik und dem Ingenieurwesen blieb aber weiterhin wach, so dass er sich ab Mitte der 1970er Jahre zunehmend mit dem Konzept der Elektrothrombose von Hirnaneurysmen beschäftigte. Dass sein Vater an einer durch ein Aneurysma verursachten Hirnblutung litt, war sicherlich eine zusätzliche Motivation, sich mit der Thematik auseinander zu setzen.
Das Besondere an den von Guglielmi entwickelten coils: Die Platinspiralen sind an dem Edelstahl-Führungsdraht durch eine elektrolytisch lösbare Verbindung [ ... weiter ]
Die Idee, Gefäßeinengungen mechanisch "von innen" aufzudehnen, wurde zunächst pionierhaft von dem amerikanischen Radiologen Charles Dotter (daher: "Dottern") in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelt. Dotter durchbohrte während einer Untersuchung versehentlich ein von Arteriosklerose betroffenes Gefäß mit einem Katheter und machte es dadurch wieder durchgängig.
Andreas Grüntzig, am 25. Juni 1939 in Dresden geboren, hörte 1969 erstmalig von dieser Technik und wendete sie in den folgenden Jahren am damaligen Kantonsspital Zürich, oft gegen den Widerstand der Institutsleitung, zur Behandlung von Arteriosklerose in peripheren Blutgefäßen an. Gleichzeitig arbeitete er (in Heimarbeit, abends und an Wochenenden) an der Weiterentwicklung der Technik, indem er anstelle der starren Katheter die Gefäße [ ... weiter ]
Wissenschaftler haben bei Migränepatienten eine Genvariante entdeckt, die für ein am Glutamatspiegel beteiligtes Protein kodiert. Glutamat ist ein Botenstoff im Gehirn, der für die Informationsweiterleitung zuständig ist. Bestätigt sich der Zusammenhang zwischen Glutamatspiegel und Migränerisiko weiter, könnten wirksame Medikamente gegen Migräne hergestellt werden.
Quelle: www.nature.com